Tierschutz in der Landwirtschaft

Hofbesichtigung; „Muttergebundene Kälberaufzucht“ in Lentföhrden bei Hans und Anette Möller.

Eine Aktion der NABU-Gruppe Borghorst mit PROVIEH

Sehr interessiert waren die Teilnehmer der Fahrt nach Schleswig Holstein, die Renate Waltermann von der NABU-Gruppe Borghorst und PROVIEH e.V. Kiel organisiert hatten. Stefanie Pöpken, Diplom-Agraringenieurin und Fachreferentin mit Schwerpunkt Geflügel und Rinder, war vielen der Gruppe schon von der Fortbildung „Milchviehhaltung“ im September 2017 im NABU-Zentrum Steinfurt-Borghorst bestens bekannt, bei der auch der Wunsch entstand, artgerechte ethische Tierhaltung kennenzulernen.


Hans Möller begrüßte die Gruppe und stellte zunächst sich und die Öko-Melkburen vor. Es sind Landwirte aus der Region nördlich von Hamburg - die Höfe liegen weniger als 50 km von der Stadtgrenze entfernt. Die Familienbetriebe werden nach strengen Bioland-Richtlinien geführt. Dann zeigte er uns seinen Betrieb, den Wilhelminen-Hof, der den Namen seiner Urgroßmutter trägt. So erlebten wir die muttergebundene Kälberaufzucht und die Aufzucht der männlichen Kälber hautnah, was sehr beeindruckend für alle war. Einen neu angelegten Gemüsegarten gab es zu bewundern und dann ging es in den Melkstall.

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Vortrag über Schwalben und Mauersegler in Rheine

Foto: Phil Thiesmann, Freckenhorst

Pünktlich zur Rückkehr der Schwalben lädt die Ortsgruppe des NABU Rheine für den 13. April 2018, 19:30 Uhr zum nächsten Vortrag ein. Nach der tollen Resonanz bei der Auftaktveranstaltung steht in der Gaststätte „Altes Gasthaus Delsen“ nun sogar der große Saal zur Verfügung.

Im Mittelpunkt stehen diesmal unsere heimischen Schwalben und Mauersegler. Vor allem Mehl- und Rauchschwalben wohnen seit Jahrhunderten in enger Nachbarschaft zum Menschen. Doch nicht jeder kennt noch seine tierischen Nachbarn und kann sie unterscheiden. Grund genug für Stefan Gerdes von der NABU-Schwalben AG die sympathischen Flugkünstler einmal vorzustellen.

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Auf Müllmonsterjagd

Sieben Termine zum Müllsammeln mit Schulen vereinbart

Müllsammelprofis seit Winter 2015

Die Bildungsreferentin Ruth Schroer und ihre Kollegin Monika Hölscher sind unermüdlich, wenn es darum geht, Kindern einen achtungsvollen Umgang mit der Natur zu vermitteln. Das Umweltbildungsprogramm "Auf den Spuren des Mülls" ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die Folgen des Müllkonsums bewusst wahrzunehmen. Beim Müllsammeln, als Einstieg in die Problematik, erkennen die Kinder wie viel Müll achtlos weggeworfen wird, der besonders für Tiere lebensbedrohlich sein kann.

Die Idee der Umweltbildungsprogramme des NABU Kreisverbands Steinfurt ist, dass das Umweltbewusstsein der Kinder und Jugendlichen - im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung - gestärkt wird erklärt R. Schroer. Die ausleihbaren Arbeitsblätter und Materialien ermöglichen darüber hinaus eine effiziente Nachbereitung und Vertiefung des Themas in der Schule.

Weitere Umweltbildungsprogramme für Schulen, die von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wurden sind "Greeny der Grünspecht", "Abenteuer Blumenwiese" und "Keine Angst vor Bienen".

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Amphibienzaun am Deelweg in Steinfurt

Junge Naturschützer helfen mit beim Aufbau

Stärkung für die fleißigen Helfer

Letzten Samstag baute die NABU Gruppe Steinfurt am Deelweg ihren Amphibienzaun auf. Die Naturschutzjugend organisierte hierzu eine Kinderaktion. Die Mädchen und Jungen konnten nicht nur beim Aufbau helfen, sondern erfuhren auch Wissenswertes über Kröten, Molche und Co. Die Artenschutzbeauftragte für Amphibien Monika Hölscher aus Steinfurt begeisterte die Kinder mit ihren Erzählungen und kleinen Geschichten über Fänge und den nachgewiesenen Arten in dem Gewässer vor Ort. Als Abschluss konnten die jungen Naturschützer ihr neu gelerntes Wissen spielerisch unter Beweis stellen. Eine gelungene Aktion nicht nur für die Kinder. Am Sonntag bereits konnten 11 Kröten, einige Molche und am Montag mehrere Molche (Berg- und Teichmolche) aus den Fangeimern sicher über die Straße ins Laichgewässer getragen werden.

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Doppelter Umwelteinsatz am 24.02.2018

Umwelteinsätze im Emsdettener Venn und im Holstervenn in Rheine

Doppelter Einsatz der NABU Umweltmacher am Samstag 24.02.2018.

Erste Kiebitze gesichtet.

Am kommenden Samstag finden gleich zwei Umwelteinsätze des NABU im Kreis Steinfurt statt. Zum einen gehen die Vennfüchse des NABU zu ihrem letzten Wintereinsatz ins Emsdettener Venn und treffen sich wie gewohnt um 8:30 Uhr am Aussichtsturm im Emsdettener Venn. Stiefel, wetterfeste Kleidung und gute Laune sind mitzubringen. Wer hat bringt ebenfalls eine kleine Axt mit.

Anmeldungen nimmt Ludwig Klasing unter der Telefonnummer 02572 4188 gern entgegen.

Die ersten Kiebitze wurden nach Aussage  von Ludwig Klasing bereits gesichtet. Mit etwas Glück können die freiwilligen Helfer also am Samstag den taumelnden Flug der selten gewordenen Vögel beobachten. Mit Rücksicht auf die Vegetation und die beginnende Brutsaison der vielen schützenswerten Tier- und Vogelarten im Venn, werden die „Entkusselungsaktionen“ im Sommer über eingestellt. Die nächsten Pflegearbeiten finden dann wieder ab Oktober 2018 statt.

Der zweite Umwelteinsatz wird an der Tümpelkette in Holsterfeld, Rheine durchgeführt.

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Obstbaumschnitt interessant und anschaulich vermittelt

Olaf Titlus gab Erfahrungen beim NABU-Seminar weiter

Rheine. Erst theoretisch, dann praktisch vermittelte am Samstagmorgen Olaf Titlus beim vom NABU Rheine angebotenen Obstbaumschnittseminar, worauf es beim Beschneiden von Obstbäumen ankommt. Olaf Titlus, Teamsprecher der befreundeten NABU-Gruppe Neuenkirchen/Wettringen, konnte von den Rheinenser Naturschützern als erfahrener Fachmann im Beschneiden von Obstbäumen für das Seminar gewonnen werden. Er erläuterte vor mehr als 20 Teilnehmern die wesentlichen Grundlagen des Obstbaumschnitts in den von den Mitgliedern des Heimatvereins erst kürzlich neu hergerichteten Präsentations- und Ausstellungsraum am Heimathaus Hovesaat. Angefangen von der „Baumansprache“, bei der zunächst der Baum in Augenschein genommen wird und Auffälligkeiten und zu behebende Probleme gesichtet werden, ging es weiter zum korrekten Schnittansatz und zu den möglichen Reaktionen der Bäume.

 

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Neue Umweltbildungsprogramme im NABU Lehmdorf

„Fledermäuse brauchen Freunde“

Das ist eins von 8 Bildungsprogrammen, die von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert werden.

„Ziel ist es, Kindern spielerisch Wissenswertes über Biologie und Ökologie nahe zu bringen“ sagt Ruth Schroer, Bildungsreferentin im NABU Kreisverband Steinfurt.

Sie startet im NABU-Lehmdorf, Ostendorf 10 in Steinfurt-Borghorst ab Frühjahrsbeginn nun wieder die Programme, mit denen Kinder mit allen Sinnen die Natur erleben und begreifen können. Denn das, so R .Schroer, sei eine Voraussetzung dafür, dass sich bei ihnen Achtung und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Lebewesen entwickeln und ihr Verhalten prägen können.

Der NABU-Artenschutzbeauftragte für Fledermäuse Wolfgang Stegemann verweist auf die sachlich und pädagogisch gelungene Aufbereitung des Themas und die ausleihbaren Materialien für Kitas, die altersentsprechend und gut einsetzbar sind. „Auch der „große Bruder“ für Schulen, der NABU-Fledermauskoffer, ist seit Jahren mit Erfolg im Einsatz“, sagt W. Stegemann.

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