von Reinhard Mau

Von Abendseglern und Co.

60 Interessierte kommen zur Fledermausexkursion am Aasee

60 Interessierte kamen am Kirmes-Samstag zur Fledermausexkursion um den Aasee zusammen. Organisiert wurde die Führung von der Nabu-Gruppe Ibbenbüren.

Axel Kleinmüller stellte zu Beginn die Nabu-Gruppe Ibbenbüren vor und gab dann an Wolfgang Stegemann und Klaus Schnippengerd von der AG Fledermausschutz vom Nabu Kreis Steinfurt ab. Sie erklärten den Körperbau der Fledermäuse und die Funktionen der einzelnen Gliedmaßen. Anhand der heimischen Arten erlebten die Zuhörer exemplarisch ein „Fledermausjahr“. Dabei spielten insbesondere Vorkommen und Gefahren für die Tiere und deren Schutz eine Rolle, heißt es in einer Presseinformation. Die Teilnehmer hatten dazu viele Fragen. Nach dieser informativen Einführung waren die ersten Fledermäuse in der Luft zu sehen und die Teilnehmer stellten die Detektoren an. Damit wurden die Ultraschalllaute der Fledermäuse hörbar gemacht.

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von Reinhard Mau

Kein Anlass für Konkurrenzdenken

Interview mit den Sprechern der NABU-Gruppe Ibbenbüren

Es ist noch gar nicht lange her, dass sich in Ibbenbüren eine Gruppe des NABU gegründet hat. Im Januar war das.

Mit dem Rechtsanwalt Axel Kleinmüller und dem früheren Mathematiker Josef Püttschneider hat sie seit März zwei Sprecher. Wir haben uns mit beiden unterhalten.

Warum engagieren Sie sich im NABU?

Josef Püttschneider: Ich war von klein auf schon immer von der Natur begeistert. Und in der aktuellen Situation, wo wir den Planeten fast ausplündern, ist es angesagt, einzugreifen.

Axel Kleinmüller: Bei mir steht im Vordergrund, dass ich merke, dass wir abhängig von der Umwelt sind, aber die Umwelt nicht von uns – was die Gesellschaft eben nicht merkt. Mit der Umweltverschmutzung zerstören wir unsere Lebensgrundlage.

Was haben Sie sich für die nächsten Jahre als Sprecher vorgenommen?

Kleinmüller: Am liebsten diverse Gruppen zu gründen, wo sich eigeninitiativ Menschen einbringen, um das Umweltverständnis in Ibbenbüren zu stärken.

Püttschneider: Es ist dringend erforderlich, dass wir die Menschen in der Region aufklären und vor allem die Jugendlichen einbeziehen. Deshalb fangen wir mit kleinen Exkursionen an. Deswegen machen wir heute zum Beispiel eine Fledermaus-Exkursion am Aasee. Das ist auch an einem Kirmes-Tag attraktiv.

Wie kann man denn das globale Problem Umweltschutz in Ibbenbüren lösen?

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von Reinhard Mau

Miteinander in den Dialog kommen

Offener Austausch zwischen Nabu und Landwirten

Im Rahmen einer gemeinsamen Blühstreifen- und Waldexkursion haben sich die Nabu-Ibbenbüren und der landwirschaftliche Ortsverein Ibbenbüren offen ausgetauscht.

Als im Januar dieses Jahres die Runde machte, dass sich eine Nabu-Ortsgruppe in Ibbenbüren gründen wollte, wurde dies im landwirtschaftlichen Ortsverband mit Skepsis beobachtet, da man mehr Gegenwind aus der Bevölkerung befürchtete (IVZ berichtete).

Auf der Gründungsversammlung gab es dann auf der einen Seite kontroverse Diskussionen über die hiesige Landwirtschaft, aber auch die Bereitschaft zum offenen Dialog von Nabu-Interessierten und Landwirten gleichermaßen.

Aus diesem Austausch erging die Einladung des landwirtschaftlichen Ortsverbands zu einer Blühstreifen- und Waldexkursion, welche im Juli 2019 auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Storkamp in Dörenthe stattfand, an der auch Revierförster Dr. Georg Berkemeier teilnahm.

Gregor Kitten, Richard Seifert und Helmut Storkamp begrüßten die Teilnehmer der Exkursion von der Nabu-Gruppe Ibbenbüren, bevor es mit Autos zu verschiedenen Flächen in Dörenthe ging. Unter fachkundiger Führung von Helmut Storkamp wurden Blüh- und Schonstreifen, Uferrandstreifen, Blühflächen und Brachen vorgestellt und erklärt.

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