von Reinhard Mau

Naturnahes Refugium am Regenrückhaltebecken in Ibbenbüren

Mitte März 2021 haben aktive Mitglieder der Ortsgruppe Ibbenbüren des NABU mit der naturnahen Gestaltung am Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Süd begonnen. Im Auftrag der Stadt wurden dort im Februar in größerem Ausmaß Bäume und Sträucher gerodet. Das Regenrückhaltebecken sei eine technische Anlage zum Hochwasserschutz, deren Funktion durch regelmäßige Unterhaltungsmaßnahmen gesichert werden müsse, erklärte Martin Hagedorn dazu auf Anfrage des NABU.

Bei Begehungen mit NABU-Mitgliedern genehmigte der Leiter des Fachdienstes Tiefbau - Stadtentwässerung, dass eine naturnahe Gestaltung des Geländes erfolgen kann. Voraussetzung sei die Einhaltung der Maßgaben zur bestimmungsgemäßen Nutzung des Wasserbeckens.

Seitdem verwandelt sich die Uferzone nach und nach in einen naturnahen Unterschlupf für Insekten, Vögel und seltene Pflanzen, der schon gut angenommen wird. Als erstes standen Arbeitseinsätze zum Errichten einer Wallhecke auf dem Programm. Darin finden Vögel und Kleintiere ideale Brutbedingungen. Der bei der Abholzung übriggebliebene große Haufen Ast- und Strauchschnitt wurde zerkleinert und sachgerecht entlang der Rudolf-Diesel-Straße aufgeschichtet. Schüler und Lehrer der Janusz-Korczak-Schule helfen demnächst beim Anlegen einer Benjes-Hecke, von Käferkellern sowie dem Bau einer Trockenmauer. Dazu erarbeiten die Verantwortlichen derzeit eine Kooperationsvereinbarung.

Am östlichen Ende der Wallhecke ist eine Kräuterspirale geplant, die auch für Seminare genutzt werden soll. Bisher haben Axel Kleinmüller, Josef Püttschneider Sprecher der NABU-Ortsgruppe, Norbert Rötker, Jutta Misch, Reinhard Mau, Marlies Förster-Püttschneider, Felix Mau, Renate Schießl, Carsten Schießl und Andre König schon viel erreicht. Weitere Mitstreiter dürfen sich gern anschließen.

Die Anmeldung kann montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0152-06294761 oder per E-Mail an info-ibb@nabu-kv-st.de erfolgen.

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von Reinhard Mau

Die Hecke am Regenrückhaltebecken wächst

Arbeitseinsatz der NABU-Ortsgruppe Ibbenbüren

Eine Benjes-Hecke entsteht am Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Süd in Ibbenbüren. Dort gab es einen Arbeitseinsatz der NABU-Ortsgruppe.

Am Samstag 13. März trafen sich Mitglieder der Ortsgruppe Ibbenbüren des Naturschutzbundes (NABU), um die Arbeiten am Aufbau einer Benjes-Hecke am Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Süd fortzusetzen. An der Dieselstraße wurden Äste und Zweige lose gestapelt, um für Vögel und Kleintiere erste Nistplätze zu schaffen.

Josef Püttschneider, Reinhard Mau, Jutta Misch, Marlies Förster-Püttschneider und Norbert Rötker benutzten dazu das Holz der Bäume und Sträucher, die zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der technischen Anlage zur Stadtentwässerung gerodet werden mussten. Außerdem wurde die Fläche begutachtet, auf der demnächst ein Brutplatz für Wildbienen entstehen soll. Und ganz nebenbei sammelten die Aktiven den innerhalb einer Woche dort abgelagerten Müll ein. Weitere Arbeitseinsätze sind bereits geplant, auch die Janusz-Korczak-Schule würde sich gern daran beteiligen.

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von Reinhard Mau

Der Anfang ist gemacht

Nabu-Ortsgruppe Ibbenbüren am Regenrückhaltebecken aktiv

Am Wochenende hat eine kleine Mannschaft der Ortsgruppe Ibbenbüren des Naturschutzbundes (NABU) am Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Süd mit den Arbeiten zur naturnahen Gestaltung begonnen.

Axel Kleinmüller, Norbert Rötker, Josef Püttschneider, Reinhard Mau und Felix Mau rückten mit Kettensäge und Kleingeräten den Hecken und Bäumen zu Leibe und schichteten den ersten Teil einer Benjes-Hecke auf. Darin finden Kleintiere und Vögel ideale Nistmöglichkeiten.

Lohnunternehmer Richard Seifert war mit schwerem Gerät angerückt, das jedoch witterungsbedingt nicht zum Einsatz kommen konnte.
Zwischen zwei Regenschauern machten sich daher die Männer mit Handarbeit ans Werk. An der Straße sind bereits die ersten Meter Hecke gewachsen, teilen die Organisatoren mit.

Am Montag wurden seitens der Firma Manfred Woitzel Steine zum Aufbau der geplanten Trockenmauer angeliefert, die sortiert und aufgeschichtet werden müssen. Dazu und für die weitere Umwandlung des Geländes bittet die NABU-Ortsgruppe um tatkräftige Unterstützung.

Einzelinteressenten, Schulklassen oder Vereine können unter der E-Mail-Adresse info-ibb@nabu-kv-st.de oder telefonisch von Montag bis Freitags zwischen 14 und 17 Uhr unter 0152/ 06294761 Einsatztermine vereinbaren.

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