von Reinhard Mau

Landwirte und Naturschützer besichtigen gemeinsam einen „Offenstall“

 

Die NABU Ortsgruppe Steinfurt bemüht sich immer wieder um einen guten Kontakt zwischen Landwirten und Umweltschützern. Miteinander ins Gespräch kommen und sich gemeinsam für Tierwohl und Umwelt einsetzen ist ein Ziel der Gruppe.

 Es sind die kleinen Schritte, die zählen und so kann man den Ausflug zur Hofbesichtigung Bodenkamp in Samern bei Schüttorf sowie die im April erfolgte Hofbesichtigung „Muttergebundene Kälberaufzucht“ auf dem Betrieb Möller in Lentföhrden bei Hamburg als kleine Erfolge werten. Neben einer Gruppe von Landwirten aus dem Steinfurter Raum waren einige Mitglieder des NABU Kreisverbandes Steinfurt zum Hof Bodenkamp gekommen.

Außerdem reiste Angela Dinter vom Verein „PROVIEH“ mit Sitz in Kiel an. Dieser Verein strebt verbesserte Lebensbedingungen für die landwirtschaftlich genutzten Tiere an und unterstützt daher eine bäuerliche, naturnahe und nachhaltige Landwirtschaft. Frau Dinter ist Qualitätsmanagerin und Auditorin (Fleischhygiene und Schlachtung), sowie Fachreferentin (Schwerpunkt Schweine).

Eingeladen zur Stallbesichtigung und einem anschließenden Austausch bei einer Tasse Kaffee hatte Dr. Jens van Bebber, Dipl. Ing. Agr. und Schweinehalter. Auf dem von ihm und seiner Frau Dr. Katja Bodenkamp bewirtschafteten Hof Bodenkamp wird die bisher betriebene konventionelle Schweinemast auf Offenställe umgestellt.

 

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von NABU Stadt Steinfurt

Mehr Vielfalt in unseren Gärten

Für mehr Schmetterlinge und Wildbienen in Steinfurt

Info- und Aktionsstand der NAJU zum Wettbewerb

Unter diesem Motto startet am 2. Mai der Wettbewerb zum Thema biologische Vielfalt (Biodiversität) für die 5. und 6. Klassen. Veranstalter des Wettbewerbs ist die Naturschutzjugend der NABU Gruppe Steinfurt und die Stadt Steinfurt.

 

Weltweit ist ein drastischer Artenrückgang der Insekten zu beobachten, dessen Fortschreiten für uns katastrophale Folgen haben wird. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, was der Einzelne tun kann, engagiert sich die Naturschutzjugend.

 

Ziel des Wettbewerbs ist es, den Kindern die Natur näher zu bringen ihn ihnen zu zeigen, wie wichtig biologische Vielfalt ist. Sie sollen kreativ ihre Ideen umsetzten können und dabei etwas lernen, erklärt Anika Hölscher, Gruppenleiterin der Jugendgruppe. Fünf Aufgaben sollen gemeistert werden. Samenbomben mit heimischen Wildblumen herstellen und an Nachbarn, Familie oder Freunde verteilen, Insektenhotels bauen, sich intensiv über das Insektensterben zu informieren und warum Insekten so wichtig sind, Kurzfilm zur biologischen Vielfalt erstellen und Zukunftsvisionen entwickeln, wie die Vielfalt an Insekten wieder hergestellt werden kann.

Anmelden können sich die Kinder mit ihrer Klasse über die Klassenlehrerin oder Klassenlehrer unter NABU-Zentrum@NABU-KV-Steinfurt.de

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von Reinhard Mau

Tierschutz in der Landwirtschaft

Hofbesichtigung; „Muttergebundene Kälberaufzucht“ in Lentföhrden bei Hans und Anette Möller.

Eine Aktion der NABU-Gruppe Borghorst mit PROVIEH

Sehr interessiert waren die Teilnehmer der Fahrt nach Schleswig Holstein, die Renate Waltermann von der NABU-Gruppe Borghorst und PROVIEH e.V. Kiel organisiert hatten. Stefanie Pöpken, Diplom-Agraringenieurin und Fachreferentin mit Schwerpunkt Geflügel und Rinder, war vielen der Gruppe schon von der Fortbildung „Milchviehhaltung“ im September 2017 im NABU-Zentrum Steinfurt-Borghorst bestens bekannt, bei der auch der Wunsch entstand, artgerechte ethische Tierhaltung kennenzulernen.


Hans Möller begrüßte die Gruppe und stellte zunächst sich und die Öko-Melkburen vor. Es sind Landwirte aus der Region nördlich von Hamburg - die Höfe liegen weniger als 50 km von der Stadtgrenze entfernt. Die Familienbetriebe werden nach strengen Bioland-Richtlinien geführt. Dann zeigte er uns seinen Betrieb, den Wilhelminen-Hof, der den Namen seiner Urgroßmutter trägt. So erlebten wir die muttergebundene Kälberaufzucht und die Aufzucht der männlichen Kälber hautnah, was sehr beeindruckend für alle war. Einen neu angelegten Gemüsegarten gab es zu bewundern und dann ging es in den Melkstall.

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