NABU beim Bienenfest in der Kita Moosstiege in Altenberge

Willst du die großen Wunder seh`n, bleib vor dem Bienenvolke stehen

sagt ein altes Sprichwort und genau das machten die vielen kleinen und großen Besucher beim Bienenfest der Outlaw-Kita Moosstiege in Altenberge am vergangen Sonntag.

In Ergänzung zu Bienentänzen der Kinder, dem Konzert des Trios Bela Vista und der Fotoausstellung der angelegten Blühwiesen informierten Kerstin Panhoff und Werner Meyknecht über das große Thema "Bienen".

Kerstin Panhoff hatte eine besetzte Bienenwabe in einem Schaukasten mitgebracht , sodass Kinder und Eltern dem Nutztier Honigbiene bei der Arbeit zusehen konnten und gleichzeitig viel über die Lebensweise und die Bedürfnisse dieser faszinierenden Insekten erfuhren. Mindestens genauso interessiert hingen die Besucher an den Erklärungen von Werner Meyknecht, der umfassend über die - im Gegensatz zu den von Imkern umsorgten Honigbienen - bedrohten zahlreichen Wildbienen informierte. Insbesondere seine durchdacht konstruierten Nisthilfen düften so manch einen Naturfreund zum Erwerben oder Nachbauen angeregt haben.

 

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Von Abendseglern und Co.

60 Interessierte kommen zur Fledermausexkursion am Aasee

60 Interessierte kamen am Kirmes-Samstag zur Fledermausexkursion um den Aasee zusammen. Organisiert wurde die Führung von der Nabu-Gruppe Ibbenbüren.

Axel Kleinmüller stellte zu Beginn die Nabu-Gruppe Ibbenbüren vor und gab dann an Wolfgang Stegemann und Klaus Schnippengerd von der AG Fledermausschutz vom Nabu Kreis Steinfurt ab. Sie erklärten den Körperbau der Fledermäuse und die Funktionen der einzelnen Gliedmaßen. Anhand der heimischen Arten erlebten die Zuhörer exemplarisch ein „Fledermausjahr“. Dabei spielten insbesondere Vorkommen und Gefahren für die Tiere und deren Schutz eine Rolle, heißt es in einer Presseinformation. Die Teilnehmer hatten dazu viele Fragen. Nach dieser informativen Einführung waren die ersten Fledermäuse in der Luft zu sehen und die Teilnehmer stellten die Detektoren an. Damit wurden die Ultraschalllaute der Fledermäuse hörbar gemacht.

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Kein Anlass für Konkurrenzdenken

Interview mit den Sprechern der NABU-Gruppe Ibbenbüren

Es ist noch gar nicht lange her, dass sich in Ibbenbüren eine Gruppe des NABU gegründet hat. Im Januar war das.

Mit dem Rechtsanwalt Axel Kleinmüller und dem früheren Mathematiker Josef Püttschneider hat sie seit März zwei Sprecher. Wir haben uns mit beiden unterhalten.

Warum engagieren Sie sich im NABU?

Josef Püttschneider: Ich war von klein auf schon immer von der Natur begeistert. Und in der aktuellen Situation, wo wir den Planeten fast ausplündern, ist es angesagt, einzugreifen.

Axel Kleinmüller: Bei mir steht im Vordergrund, dass ich merke, dass wir abhängig von der Umwelt sind, aber die Umwelt nicht von uns – was die Gesellschaft eben nicht merkt. Mit der Umweltverschmutzung zerstören wir unsere Lebensgrundlage.

Was haben Sie sich für die nächsten Jahre als Sprecher vorgenommen?

Kleinmüller: Am liebsten diverse Gruppen zu gründen, wo sich eigeninitiativ Menschen einbringen, um das Umweltverständnis in Ibbenbüren zu stärken.

Püttschneider: Es ist dringend erforderlich, dass wir die Menschen in der Region aufklären und vor allem die Jugendlichen einbeziehen. Deshalb fangen wir mit kleinen Exkursionen an. Deswegen machen wir heute zum Beispiel eine Fledermaus-Exkursion am Aasee. Das ist auch an einem Kirmes-Tag attraktiv.

Wie kann man denn das globale Problem Umweltschutz in Ibbenbüren lösen?

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Miteinander in den Dialog kommen

Offener Austausch zwischen Nabu und Landwirten

Im Rahmen einer gemeinsamen Blühstreifen- und Waldexkursion haben sich die Nabu-Ibbenbüren und der landwirschaftliche Ortsverein Ibbenbüren offen ausgetauscht.

Als im Januar dieses Jahres die Runde machte, dass sich eine Nabu-Ortsgruppe in Ibbenbüren gründen wollte, wurde dies im landwirtschaftlichen Ortsverband mit Skepsis beobachtet, da man mehr Gegenwind aus der Bevölkerung befürchtete (IVZ berichtete).

Auf der Gründungsversammlung gab es dann auf der einen Seite kontroverse Diskussionen über die hiesige Landwirtschaft, aber auch die Bereitschaft zum offenen Dialog von Nabu-Interessierten und Landwirten gleichermaßen.

Aus diesem Austausch erging die Einladung des landwirtschaftlichen Ortsverbands zu einer Blühstreifen- und Waldexkursion, welche im Juli 2019 auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Storkamp in Dörenthe stattfand, an der auch Revierförster Dr. Georg Berkemeier teilnahm.

Gregor Kitten, Richard Seifert und Helmut Storkamp begrüßten die Teilnehmer der Exkursion von der Nabu-Gruppe Ibbenbüren, bevor es mit Autos zu verschiedenen Flächen in Dörenthe ging. Unter fachkundiger Führung von Helmut Storkamp wurden Blüh- und Schonstreifen, Uferrandstreifen, Blühflächen und Brachen vorgestellt und erklärt.

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Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer…

Einweihung NABU-Schwalbenhotel am Offlumer See

Großer Bahnhof bei der Einweihung des NABU-Schwalbenhotels am ‚Offi‘

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer…“, so leitete Hans-Bernd Buss – Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Steinfurt – seine Grußworte ein und ergänzte anlässlich der Scheckübergabe an Olaf Titlus, Teamsprecher NABU Neuenkirchen/Wettringen: „…und für jede Schwalbe habe ich einen Euro mitgebracht.“ – immerhin für 1.000 Schwalben, die hier hoffentlich in den nächsten Jahren erfolgreich brüten.

Samstagmorgen – großer Bahnhof beim Festakt zur Einweihung des NABU-Schwalbenhotels am Offlumer See: Landrat Dr. Klaus Effing und Bürgermeister Franz Möllering hatten es sich nicht nehmen lassen, bei der Einweihung persönlich dabei zu sein und Grußworte an die zahlreichen Zuhörer – NABU-Aktive und interessierte Bürgerinnen und Bürger – zu richten.

Landrat Dr. Effing schwelgte dabei in Jugenderinnerungen und erinnerte an Zeiten, in denen Schwalben noch sehr häufig bei uns im ländlichen Raum anzutreffen waren. Heute sind sie dagegen recht selten geworden. Einerseits fehlt es an Nistmöglichkeiten, andererseits aber fehlt insbesondere die Nahrung und das Futter für die Brutpaare und ihre Jungen, denn der Bestand an Insekten ist nun mal in den letzten zwanzig Jahren dramatisch zurück gegangen – was insbesondere der industrialisierten Landwirtschaft geschuldet ist.

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Nabu-Gruppe Ibbenbüren...

...bietet Umweltschutzgeschichten für Kinder an.

Am 05.06.2019 konnten die Kinder im Markus-Kindergarten in Dörenthe ein Mitmach-Theater erleben und sahen „Mono's Teich“, eine kleine Lerngeschichte über Umweltschutz ohne den „Moralischen Zeigefinger“. Diese kann der Ausgangspunkt für eine vertiefte Betrachtung der Themen Müll, Mülltrennung, Müllvermeidung und Gedanken zur Wiederverwertung sein.

Mit der Natur leben, wissen und empfinden, wie sehr wir selbst Teil von ihr sind, ist ein Ziel dieses Angebotes. Die Natur soll lebendig werden: Wiese, Wald, Garten, Wasser und Himmel, wie auch der Lauf der Jahreszeiten in vielen Stimmungen, mal heiter, mal geheimnisvoll und verzaubert, mal unheimlich – so wie ein Kind sie empfindet.

Inhalt der Geschichte „Mono's Teich“:

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Wildkräuter entdecken und kennen lernen

„Natur auf der Zunge“ lautete das Motto der diesjährigen NAJU-Kreisaktion am Samstag im Lehmdorf.

Kinder durchlaufen lehrreiche Aktions- und Spielstationen

Wie sehen Gänseblümchen aus und woran erkennt man Giersch? Wie schmeckt Spitzwegerich und wie macht man Rosenzucker? Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich etwa 30 Kinder und mehrere NAJU-Gruppenleiter am vergangenen Samstag.

 

An fünf verschiedenen Stationen lernten die Kinder vieles über heimische Wildkräuter. Bei einem Kräutersuch- und -riechspiel übten die Kinder Wildkräuter zu erkennen und zuzuordnen. An den anderen Stationen wurden Wildkräuter zu Köstlichkeiten verarbeitet, um sie dann hinterher gemeinsam an einem vielfältigen Buffet zu verspeisen. Die Natur hat uns viel zu bieten und kann auch besonders gut schmecken. Allerdings sind einige Wildkräuter etwas derber im Geschmack und unser Gaumen muss sich erst dran gewöhnen. So waren die Kinder als auch die Erwachsenen bei der Verkostung der, über dem Lagerfeuer gekochten, Kräutersuppe geteilter Meinung. Das Fazit des Tages war jedoch sehr positiv, denn den Kindern gefiel das gemeinsame Beisammensein und mit den mitgegebenen Rezepten können die Lieblingsspeisen von diesem Tag auch zuhause nachgekocht werden.

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