Landwirte und Naturschützer besichtigen gemeinsam einen „Offenstall“

 

Die NABU-Ortsgruppe Steinfurt bemüht sich immer wieder um einen guten Kontakt zwischen Landwirten und Umweltschützern. Miteinander ins Gespräch kommen, nicht übereinander reden mit Schuldzuweisungen und sich gemeinsam für Tierwohl und Umwelt einsetzen, ist ein Ziel von Renate Waltermann.

Es sind die kleinen Schritte, die zählen und so kann man den Ausflug zur Hofbesichtigung Bodenkamp in Samern bei Schüttorf auch als kleinen Erfolg rechnen.

Neben einer Gruppe von Landwirten aus dem Steinfurter Raum waren mit Renate und Dr. Klaus Waltermann einige Mitglieder des NABU-KV-Steinfurt gekommen. Außerdem reiste Angela Dinter von PROVIEH, dem Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung mit Sitz in Kiel, an. Frau Dinter ist Qualitätsmanagerin und Auditorin (Fleischhygiene und Schlachtung), sowie Fachreferentin (Schwerpunkt Schweine). Dieser Verein strebt verbesserte Lebensbedingungen für die landwirtschaftlich genutzten Tiere an, artgemäße Haltung und Fütterung, sowie die Abkehr von industrieller Massentierhaltung und die Unterstützung von regionaler kleinbäuerlicher Landwirtschaft.

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Sommerflora am Waldhügel

Die Blüten des Johanniskrautes läuten den Sommer ein
Die Blüten des Johanniskrautes läuten den Sommer ein

Naturkundliche Wanderung mit dem Naturschutzbund Rheine

 

Mit botanischen und zoologischen Raritäten und einer großen Artenvielfalt zählt der Waldhügel zu den ökologisch und ästhetisch bedeutendsten Lebensräumen unserer Heimat.

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NAJU Rheine bekam Besuch vom Eulenexperten

Die Erklärungen von Frank Gerdes zu dem Eulen-Nistkasten wecken großes Interesse

Rheine. Einmal im Monat bietet die Naturschutzjugend Rheine (NAJU) für ihre Kindergruppe "Die schlauen Füchse" einen Themennachmittag zu Umwelt- und Naturthemen an. Für das heutige Thema luden die Leiter der Naturschutzjugend Rheine, Michaele von der Straten und Lars Gremme einen Eulen-Experten ein.

Frank Gerdes, der als Ansprechpartner und Eulenfachmann der NABU Ortsgruppe Rheine vermittelte über 1,5 Stunden den interessierten Kindern viel Wissenswertes über die verborgen lebenden Eulenvögel. Die 15 an dem Themennachmittag teilnehmenden Kinder waren sehr aufmerksame Zuhörer und kannten sich schon sehr gut aus. Ob Harry Potter einen großen Anteil hatte oder ob die Artenkenntnisse von Bartkauz bis Schleiereule von den Eltern vertieft wurden?

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Mehr Vielfalt in unseren Gärten

Für mehr Schmetterlinge und Wildbienen in Steinfurt

Info- und Aktionsstand der NAJU zum Wettbewerb

Unter diesem Motto startet am 2. Mai der Wettbewerb zum Thema biologische Vielfalt (Biodiversität) für die 5. und 6. Klassen. Veranstalter des Wettbewerbs ist die Naturschutzjugend der NABU Gruppe Steinfurt und die Stadt Steinfurt.

 

Weltweit ist ein drastischer Artenrückgang der Insekten zu beobachten, dessen Fortschreiten für uns katastrophale Folgen haben wird. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, was der Einzelne tun kann, engagiert sich die Naturschutzjugend.

 

Ziel des Wettbewerbs ist es, den Kindern die Natur näher zu bringen ihn ihnen zu zeigen, wie wichtig biologische Vielfalt ist. Sie sollen kreativ ihre Ideen umsetzten können und dabei etwas lernen, erklärt Anika Hölscher, Gruppenleiterin der Jugendgruppe. Fünf Aufgaben sollen gemeistert werden. Samenbomben mit heimischen Wildblumen herstellen und an Nachbarn, Familie oder Freunde verteilen, Insektenhotels bauen, sich intensiv über das Insektensterben zu informieren und warum Insekten so wichtig sind, Kurzfilm zur biologischen Vielfalt erstellen und Zukunftsvisionen entwickeln, wie die Vielfalt an Insekten wieder hergestellt werden kann.

Anmelden können sich die Kinder mit ihrer Klasse über die Klassenlehrerin oder Klassenlehrer unter NABU-Zentrum@NABU-KV-Steinfurt.de

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Schwalben und Mauersegler in Rheine

Vortrag am 13.04.2018 im gut gefüllten Saal des „Alten Gasthaus Delsen“ in Rheine von Stefan Gerdes, zu dem die NABU-Ortsgruppe Rheine eingeladen hatte.

Stefan Gerdes ist Diplom-Landschaftsökologe und der Ansprechpartner für Schwalben seit 2016 im NABU-KV-Steinfurt. Schon als Kind hatte er großes Interesse an Schwalben und beobachtete sie gern an der Canisius-Schule in Altenrheine, die er besuchte und wo diese immer brüteten.

Als erstes stellte Stefan Gerdes unsere heimischen Schwalben vor, Mehlschwalben, Rauchschwalben, Uferschwalben und Mauersegler und ihre Gemeinsamkeiten. Aus Lehmpfützen holen sich Rauchschwalben Material für ihre kunstvollen Nester. Fotos von Mehlschwalben wurden gezeigt, die sich an Gebäuden im Umfeld von Baustoffunternehmen ihre Nester bauten.

Uferschwalben bauen Bruthöhlen an Steilwänden, sie sind die kleinsten einheimischen Schwalben.

Jürgen Wiesmann vom NABU Neuenkirchen berichtete von einer Brutkolonie am Offlumer See, welche er seit Jahren betreut. Aber auch an einer Großbaustelle hatte sich eine Kolonie niedergelassen, zu der Stefan Gerdes als Fachmann gerufen wurde. Es gab einen Baustopp und erst nach der Kontrolle Ende der Brutzeit konnte die Baustelle wieder freigegeben werden.

Mauersegler – keine Schwalben, sondern Segler – gibt es in der Rheiner Innenstadt am Marktplatz/ Am Thie zu beobachten.

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Tierschutz in der Landwirtschaft

Hofbesichtigung; „Muttergebundene Kälberaufzucht“ in Lentföhrden bei Hans und Anette Möller.

Eine Aktion der NABU-Gruppe Borghorst mit PROVIEH

Sehr interessiert waren die Teilnehmer der Fahrt nach Schleswig Holstein, die Renate Waltermann von der NABU-Gruppe Borghorst und PROVIEH e.V. Kiel organisiert hatten. Stefanie Pöpken, Diplom-Agraringenieurin und Fachreferentin mit Schwerpunkt Geflügel und Rinder, war vielen der Gruppe schon von der Fortbildung „Milchviehhaltung“ im September 2017 im NABU-Zentrum Steinfurt-Borghorst bestens bekannt, bei der auch der Wunsch entstand, artgerechte ethische Tierhaltung kennenzulernen.


Hans Möller begrüßte die Gruppe und stellte zunächst sich und die Öko-Melkburen vor. Es sind Landwirte aus der Region nördlich von Hamburg - die Höfe liegen weniger als 50 km von der Stadtgrenze entfernt. Die Familienbetriebe werden nach strengen Bioland-Richtlinien geführt. Dann zeigte er uns seinen Betrieb, den Wilhelminen-Hof, der den Namen seiner Urgroßmutter trägt. So erlebten wir die muttergebundene Kälberaufzucht und die Aufzucht der männlichen Kälber hautnah, was sehr beeindruckend für alle war. Einen neu angelegten Gemüsegarten gab es zu bewundern und dann ging es in den Melkstall.

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Vortrag über Schwalben und Mauersegler in Rheine

Foto: Phil Thiesmann, Freckenhorst

Pünktlich zur Rückkehr der Schwalben lädt die Ortsgruppe des NABU Rheine für den 13. April 2018, 19:30 Uhr zum nächsten Vortrag ein. Nach der tollen Resonanz bei der Auftaktveranstaltung steht in der Gaststätte „Altes Gasthaus Delsen“ nun sogar der große Saal zur Verfügung.

Im Mittelpunkt stehen diesmal unsere heimischen Schwalben und Mauersegler. Vor allem Mehl- und Rauchschwalben wohnen seit Jahrhunderten in enger Nachbarschaft zum Menschen. Doch nicht jeder kennt noch seine tierischen Nachbarn und kann sie unterscheiden. Grund genug für Stefan Gerdes von der NABU-Schwalben AG die sympathischen Flugkünstler einmal vorzustellen.

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